Im Juni 2026 hat der Regierungsrat die Strategie DV und ICT 2026–2030 verabschiedet. Die Strategie DV und ICT 2026–2030 dient zur Umsetzung der Richtlinien der Regierungspolitik 2023–2026 und der Ziele des Gesetzes über die digitale Verwaltung (DVG).
Die Richtlinie des Regierungsrates zur «digitalen Transformation» lautet: «Der Kanton Bern nutzt die digitale Transformation, um wirkungsvolle, qualitativ hochstehende und effiziente Dienstleistungen zu erbringen.»
Im Gesetz über die digitale Verwaltung (DVG) werden folgende Ziele definiert:
- Die Abläufe der Behörden im Kanton werden schrittweise und möglichst vollständig digitalisiert.
- Die Digitalisierung erfolgt wirtschaftlich und effizient. Sie erleichtert die behörden- und staatsebenenübergreifende Zusammenarbeit.
- Die Daten werden von den zuständigen Behörden einheitlich, koordiniert und gemeinsam bearbeitet.
- Digitale Leistungen sind einfach, sicher, interoperabel und von allen nutzbar.
- Digitale Leistungen schaffen für Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung einen Mehrwert und reduzieren deren Aufwand.
- Die Digitalisierung fördert die Attraktivität des Kantons als Lebensraum und Wirtschaftsstandort.
Ein wichtiger Schritt der Strategie 2026–2030 ist zudem die Zusammenführung der Strategie DV und der ICT-Strategie. Diese gemeinsame Strategie DV und ICT 2026–2030 wurde in einem eineinhalbjährigen Prozess erarbeitet und baut auf dem Erreichten der früheren Strategieperioden auf.
Strategische Stossrichtungen der Strategie 2026–2030
Stossrichtung 1: Auf Bedürfnisse der Anspruchsgruppen DV und ICT fokussieren
Stossrichtung 2: Digitalisierungskompetenzen der Ämter stärken
Stossrichtung 3: Daten zielgerichtet nutzen und wirksam managen
Stossrichtung 4: Künstliche Intelligenz nutzen
Stossrichtung 5: Governance, Organisation und Prozesse DV und ICT weiterentwickeln
Stossrichtung 6: Digitale Werkzeugkasten und ICT-Grundversorgung stabilisieren und weiterentwickeln
Dokumente
Aktuelle Strategie
Strategie Digitale Verwaltung und ICT des Kantons Bern 2026–2030