Ab Version 4.1.2 dürfen im INI-File keine IP-Adressen (DEST_ADDR_nn)
mehr angegeben sein. Beim ersten Start des LocalProxy werden diese
Settings entfernt. Neu kommt auf Portal-Seite ein Global Service Load
Balancer zum Einsatz, der die Angabe dieser Einträge überflüssig macht.
Einige Versionen dieser Betriebssysteme verhindern, dass die Browser IE11 resp. Edge auf localhost verbinden können. Dies ist für den Betrieb des SSO-Portals natürlich fatal. Das Setup führt unter diesen Betriebssystemen die folgenden Befehle aus, um diese Einschränkung zu umgehen:
CheckNetIsolation LoopbackExempt -a -n="Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe"
CheckNetIsolation LoopbackExempt -a -n="windows_ie_ac_001"
Beim Deinstallieren wird wieder der ursprüngliche Zustand hergestellt.
Der Installer wird seit Version 3.2.0 als MSI-Datei ausgeliefert.
Die Installation erfolgt in die Windows-Standardverzeichnisse.
Das MSI erkennt zwei optionale Properties, die die Installation beeinflussen:
AUTOSTART=1 Startet EJPDPortal.exe wird beim Windows-Logon
automatisch.
TSPM=1 Installiert zusätzlich zum LocalProxy auch die Komponenten für
den Terminal-Server (EJPDPortalTSPM.exe und .ini).
Diese Properties werden beim Installieren via MSIEXEC so übergeben:
msiexec /i EJPDPortalSetup-Release-3.2.0.msi <PROPERTY>=<Wert>
also z.B.
msiexec /i EJPDPortalSetup-Release-3.2.0.msi AUTOSTART=1
Die Konfigurationsdatei kann in einem der folgenden Verzeichnisse liegen:
Die Verzeichnisse werden in dieser Reihenfolge durchsucht; die erste gefundene Konfiguration wird verwendet.
Falls kein INI-File vorhanden ist, wird beim ersten Start die unter "%PROGRAMDATA%\EJPD\SSOPortal\EJPDPortal.ini" installierte Template-Datei nach "%APPDATA%\EJPD\SSOPortal" kopiert.
Das Default-Verzeichnis liegt unter %APPDATA%, ist also neu für jeden Benutzer getrennt abgelegt. So können User mit unterschiedlichen Smartcard-Typen (oder anderen Einstellungen) am selben PC arbeiten.
Im Kontextmenu unter "Konfiguration" wird angezeigt, welches INI-File verwendet wird.