EJPD SSO-Portal

Keine IP-Adressen mehr

Ab Version 4.1.2 dürfen im INI-File keine IP-Adressen (DEST_ADDR_nn) mehr angegeben sein. Beim ersten Start des LocalProxy werden diese Settings entfernt. Neu kommt auf Portal-Seite ein Global Service Load Balancer zum Einsatz, der die Angabe dieser Einträge überflüssig macht.

Firewall-Einstellungen unter Windows 10 und Windows Server 2016

Einige Versionen dieser Betriebssysteme verhindern, dass die Browser IE11 resp. Edge auf localhost verbinden können. Dies ist für den Betrieb des SSO-Portals natürlich fatal. Das Setup führt unter diesen Betriebssystemen die folgenden Befehle aus, um diese Einschränkung zu umgehen:

CheckNetIsolation LoopbackExempt -a -n="Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe"
CheckNetIsolation LoopbackExempt -a -n="windows_ie_ac_001"

Beim Deinstallieren wird wieder der ursprüngliche Zustand hergestellt.

Setup

Der Installer wird seit Version 3.2.0 als MSI-Datei ausgeliefert.

Die Installation erfolgt in die Windows-Standardverzeichnisse.

Das MSI erkennt zwei optionale Properties, die die Installation beeinflussen:

Diese Properties werden beim Installieren via MSIEXEC so übergeben:

msiexec /i EJPDPortalSetup-Release-3.2.0.msi <PROPERTY>=<Wert>

also z.B.

msiexec /i EJPDPortalSetup-Release-3.2.0.msi AUTOSTART=1

Die Konfigurationsdatei kann in einem der folgenden Verzeichnisse liegen:

Die Verzeichnisse werden in dieser Reihenfolge durchsucht; die erste gefundene Konfiguration wird verwendet.

Falls kein INI-File vorhanden ist, wird beim ersten Start die unter "%PROGRAMDATA%\EJPD\SSOPortal\EJPDPortal.ini" installierte Template-Datei nach "%APPDATA%\EJPD\SSOPortal" kopiert.

Das Default-Verzeichnis liegt unter %APPDATA%, ist also neu für jeden Benutzer getrennt abgelegt. So können User mit unterschiedlichen Smartcard-Typen (oder anderen Einstellungen) am selben PC arbeiten.

Im Kontextmenu unter "Konfiguration" wird angezeigt, welches INI-File verwendet wird.